BSW-Fraktion Brandenburg
Pressemitteilung anlässlich der BND-Kentnisse über die Herkunft des Corona-Virus
Pressemitteilung: Christian Dorst, Corona-politischer Sprecher der BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg, erklärt anlässlich neuer Medienberichte, wonach der BND früh Kenntnisse darüber hatte, dass das Corona-Virus mit sehr großer Wahrscheinlichkeit aus einem Labor stammt:
„Die Erzählungen der Politik und großer Medien aus der Corona-Zeit fallen immer mehr in sich zusammen. Die bereits aus dem Jahr 2020 stammende Einschätzung des BND, wonach das Corona-Virus mit sehr großer Wahrscheinlichkeit seinen Ursprung in einem Labor hat, deckt sich mit den Äußerungen etlicher anderer internationaler Experten. Leider wurden diese in der Vergangenheit regelmäßig als Schwurbler oder ähnliches bezeichnet, um sie und ihre Position zu delegitimieren. Die vergangenen Bundesregierungen müssen beantworten, warum sie der Öffentlichkeit bewusst Informationen vorenthalten haben. Die Debatte um das Virus hätte durch die BND-Erkenntnisse sachlicher verlaufen und die anhand von Corona-Fragen fortgesetzte Spaltung der Gesellschaft hätte begrenzt werden können. Auch für die Fragen nach der Verantwortung für die politischen und gesellschaftlichen Folgen der getroffenen Maßnahmen in der Corona-Zeit muss man fortan die BND-Erkenntnisse mitberücksichtigen. Ein Corona-Untersuchungsausschuss im Bundestag ist längst überfällig. In Brandenburg startet am Freitag die Enquete Kommission „Lehren aus der Coronapandemie“, die das BSW in Brandenburg durchgesetzt hat. Hierfür nehmen wir uns unter anderem auf den Zettel, die Gefahr, die von sogenannter Gain of Function Forschung ausgeht, zu thematisieren. Eine Lehre könnte sein, dass sich die Kommission für ein Verbot dieser gefährlichen Forschung ausspricht,“ so Dorst abschließend.
Potsdam, den 12.03.2025