BSW-Fraktion Brandenburg

PM:  Weichenstellung für sichere Trinkwasserversorgung – Innovative Wasserstrategie für Brandenburg!

Potsdam, 22.07.2025 – Angesichts der wachsenden Sorgen um die Wasserknappheit in Brandenburg und neuer Überlegungen zur Entsalzung von Ostseewasser bezieht die BSW-Fraktion Position. Die Landtagsabgeordneten Andreas Kutsche und Gunnar Lehmann betonen die Dringlichkeit und Notwendigkeit neuer Ansätze in der Wasserpolitik.

Andreas Kutsche erklärt:
„Eine zuverlässige Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist das Fundament einer sicheren und lebensfähigen Zukunft für unser Bundesland. Die anhaltenden Dürreperioden zeigen, wie dringend wir neue Antworten auf die Wasserfrage brauchen. Wir müssen bereit sein, auch ungewöhnliche Lösungen in Betracht zu ziehen – dazu gehört für uns ausdrücklich auch die Prüfung der Optionen einer Elbwasserüberleitung und einer Entsalzung und Überleitung von Ostseewasser.“

Mit Blick auf die Entwicklung ergänzt Kutsche:
„Dass die Machbarkeitsstudie zur Meerwasserentsalzung nun endlich vorangebracht wird, ist ein längst überfälliger Schritt. Unter den vorherigen Regierungen hat es an den nötigen finanziellen Mitteln gefehlt, jetzt erwarten wir zügige und entschlossene Umsetzung durch die zuständigen Ministerien.“

Auch die Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg hebt Andreas Kutsche hervor:
„Brandenburg sollte sich nicht abkapseln, sondern gemeinsam mit den norddeutschen Nachbarn nach praktischen Lösungen suchen. Wenn wir unser Know-how bündeln, können wir bessere Ergebnisse erzielen und Investitionskosten deutlich senken.“

Gunnar Lehmann unterstreicht:
„Brandenburg darf nicht zum Inbegriff des Wassermangels werden. Wir setzen uns dafür ein, dass hier niemand in Zukunft auf dem Trockenen sitzt. Was heute als Standortnachteil gilt, kann mit der richtigen Strategie zur Stärke gemacht werden – wir wollen Brandenburg zur Modellregion einer sicheren und nachhaltigen Wasserversorgung entwickeln.“

Lehmann weiter:
„Wir brauchen eine vorausschauende Investitionspolitik. Unsere Wasserversorgung muss ausreichend aus den Mitteln des Sondervermögens bedacht werden. Damit können wir das Wasserdargebot stabilisieren und die Versorgung mit Trinkwasser, Industriewasser und Löschwasser sowie die Beregnung landwirtschaftlicher Flächen für unser Land nachhaltig sichern. Brandenburg braucht Mut für eine innovative Wasserstrategie – entscheidend ist jetzt, dass Bewegung in die parlamentarischen Beratungen kommt und wir gemeinsam mit dem Finanzministerium ein kraftvolles Signal für die Zukunft setzen.“

Abschließend macht Kutsche deutlich:
„Wir lassen nicht locker: Trinkwasser ist öffentliche Daseinsvorsorge. Wir stehen in der Pflicht, alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit Brandenburg auch den kommenden Generationen eine intakte Wasserversorgung bieten kann und nicht zu einem Ödland verkommt.“

Pressemitteilung von BSW-Fraktion Brandenburg, 22.07.2025
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