BSW-Fraktion Brandenburg
PM: „Verabreichung der mRNA-Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 aussetzen“
Potsdam, 25.02.2026 – In der Landtags-Debatte zum Antrag der BSW-Fraktion, die Vergabe von mRNA-Impfstoffen auszusetzen, erklärte der coronapolitische Sprecher der BSW-Fraktion, Christian Dorst:
„Es gibt längst genug Alarmsignale, die für ein sofortiges Aussetzen der Impfempfehlung und ein Moratorium für mRNA-Impfstoffe sprechen: Wir wissen, dass bei Corona-Impfungen 21-mal mehr Verdachtsfallmeldungen registriert wurden, als bei allen anderen Impfungen. Das bedeutet: Bei Corona kommt eine Nebenwirkungs-Meldung auf 565 Impfungen, bei allen anderen Impfungen außer Corona ist es gerade mal eine Nebenwirkungs-Meldung auf 12.100 Impfungen.“
Weiter erklärte Dorst: „Laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung waren 2021 rund 2,5 Millionen Menschen mit Nebenwirkungen nach Corona-Impfung in ärztlicher Behandlung. Das entsprach exakt einer Analyse im Datenbestand von 70 Betriebskrankenkassen mit 10,9 Millionen Versicherten. ‚Heftiges Warnsignal bei codierten Impfnebenwirkungen nach Corona-Impfung‘, hatte der – kurz darauf gefeuerte – Vorstand der Betriebskrankenkasse ProVita, Andreas Schöfbeck, am 21. Februar 2022 in einem Brandbrief an den Präsidenten des Paul-Ehrlich-Instituts geschrieben.“
Dorst abschließend: „Als Letztes bleibt festzuhalten, dass die Versäumnisse und Fehler von Politik und Behörden bei sehr vielen Menschen das Vertrauen in alle Impfstoffe nachhaltig zerstört haben, auch in klassische gegen Masern und Tetanus, wie rückläufige Impfquoten auch in Brandenburg zeigen. Wollen wir wirklich, dass das so bleibt? Brandenburg muss sich deshalb auf Bundesebene dafür stark machen, dass die Verabreichung der mRNA-Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 ausgesetzt wird, bis alle offenen Fragen zu Wirksamkeit und Nebenwirkungen geklärt sind.“