BSW-Fraktion Brandenburg
PM: Schul- und Kitaschließungen haben unseren Kindern, Jugendlichen und dem Bildungsniveau insgesamt schweren bleibenden Schaden zugefügt
Enquete-Kommission zieht Bilanz: Schul- und Kitaschließungen hinterlassen tiefe Narben bei der Jugend – Experten fordern Kurswechsel für künftige Krisen.
Heute fand im Landtag Brandenburg eine weitere Anhörung der Enquete-Kommission „Lehren aus der Coronapandemie zur Analyse und Aufarbeitung staatlicher Maßnahmen sowie zur Stärkung der Krisenresilienz des Landes Brandenburg“ statt. Es wurden vordergründig die Schul- und Kitaschließungen zur Corona-Zeit aufgearbeitet. In der Anhörung wurde deutlich, dass eine ganze Generation bis heute unter den Folgen politischer Entscheidungen leidet.
Es wurden zahlreiche Experten als Anzuhörende eingeladen, u.a. die ehemalige Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, der ehemalige Sprecher des Brandenburger Landeselternrates Brandenburg Rene Mertens sowie Dr. Nicola Brandt von der Initiative Familien e.V.
Christian Dorst, Mitglied der Enquete-Kommission für die BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg, erklärt im Nachgang der Sitzung: „Die heutige Anhörung hat die schweren Fehler der Corona-Politik und ihre Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche sehr deutlich aufgezeigt. Klar wurde zudem: Die Maßnahmen waren alles andere als alternativlos. Schweden hatte Schulen bis zur 9. Klasse komplett offengelassen. Dänemark, die Niederlande und auch Spanien lernten zumindest bis zur zweiten Corona-Welle aus ihren Fehlern. Deutschland hingegen führte den fatalen Weg weiter und hat damit Kindern, Jugendlichen und dem Bildungsniveau insgesamt schweren bleibenden Schaden zugefügt. Dies gehört dringend aufgearbeitet, auch auf Bundesebene.“
Lesen Sie die gesamte Pressemitteilung, inklusive Zusammenfassung der Experten-Stellungnahmen, hier.