BSW-Fraktion Brandenburg
PM: „Prävention ist keine Nebensache“
Potsdam, 23.04.2026 – Zum Antrag der BSW-Fraktion zur Stärkung der gesundheitlichen Vorsorge in Brandenburg erklärte der gesundheitspolitische Sprecher, Andreas Kutsche:
„Der Monat März steht jedes Jahr bundesweit im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Jährlich erkranken in Deutschland rund 55.000 Menschen neu an Darmkrebs. Gleichzeitig gehört Darmkrebs zu den Krebsarten, bei denen Prävention und Früherkennung besonders wirksam sind. Umso erfreulicher ist es, dass Brandenburg bei der Darmkrebsvorsorge zuletzt eine positive Entwicklung verzeichnet – nach den pandemiebedingten Einbrüchen sind die Teilnahmequoten wieder gestiegen und liegen inzwischen sogar über dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Das zeigt: Wenn Aufklärung funktioniert, Strukturen vorhanden sind und Menschen erreicht werden, werden Vorsorgeangebote auch angenommen.“
Kutsche weiter: „Prävention erreicht die Menschen in Brandenburg aber noch längst nicht überall gleichermaßen. Wer bei der Vorsorge spart, zahlt am Ende doppelt – mit höheren Ausgaben und mit vermeidbarem Leid der Betroffenen. […] Gesundheitliche Chancengleichheit darf nicht vom Wohnort abhängen, nicht vom Einkommen und auch nicht vom Bildungsstand. Prävention ist keine Nebensache der Gesundheitspolitik, sondern eine Investition in Lebensqualität, soziale Gerechtigkeit und in die Zukunft unseres Gesundheitssystems.“