BSW-Fraktion Brandenburg

PM: Potsdamer Klinikschließungen – Eine gefährliche Entwicklung für Brandenburg

Potsdam, 07.07.2026 – Zu den angekündigten Schließungen mehrerer Fachabteilungen (u. a. Geburtshilfe, Neurologie, Orthopädie) am Bergmann-Klinikum und St. Josefs-Krankenhaus sowie den drohenden Entlassungen erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg, Andreas Kutsche:

„Die Schließungen in Potsdam sind kein Einzelfall, sondern Teil eines besorgniserregenden Klinikabbaus in Brandenburg. Dass im St. Josefs die Geburtshilfe und damit die landesweit einzige Babyklappe wegfällt, ist ein massiver Einschnitt für die Versorgung in der Region. Auch die Zukunft der MS-Spezialambulanz bleibt unklar, während die Beschäftigten in der Luft hängen.

Dass jede Woche eine andere Sau durch die Krankenhauslandschaft getrieben wird, hat nichts mit verlässlicher Krankenhausplanung zu tun. Wenn Geburten künftig im Bergmann-Klinikum gebündelt werden sollen, müssen fundamentale Umsetzungsfragen zur Kapazität und Personalübernahme sofort geklärt werden. Sparpolitik führt hier nur zu längeren Wegen und Unsicherheit. Die BSW-Fraktion fordert stattdessen eine koordinierte Gesamtstrategie, die eine flächendeckende, wohnortnahe Versorgung garantiert und die Beschäftigten effektiv schützt.“

Pressemitteilung von BSW-Fraktion, 07.07.2026
single-pressemitteilung.php