BSW-Fraktion Brandenburg
PM: Pipeline-Angriffe gefährden Energiesicherheit – Sorge um die PCK-Raffinerie in Schwedt
Potsdam, 25.08.2025 – In den vergangenen Tagen ist es laut Medienberichten zu Angriffen auf die Drushba-Pipeline und Pumpstationen gekommen. Betroffen sind Ungarn, die Slowakei – und möglicherweise auch die Versorgung der PCK-Raffinerie in Schwedt mit kasachischem Öl.
Dazu erklärt Niels-Olaf Lüders, Vorsitzender der BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag:
„Gezielte Angriffe auf Pipelines sind nicht nur eine brandgefährliche Eskalation. Sie zeigen auch den ganzen Irrsinn der Außen- und Wirtschaftspolitik der Bundesregierung überdeutlich, für den am Ende wieder die Bürgerinnen und Bürger – mit höheren Preisen, unsicherer Energieversorgung und gefährdeten Arbeitsplätzen zahlen. Kein russisches Öl, aber Nutzung russischer Leitungen für kasachisches Öl. Das ist nicht nur falsch, sondern auch schon in sich schon völlig widersprüchlich und absurd. Dass die Ukraine nun auch noch ein weiteres Mal die Infrastruktur der EU attackiert, während die Bundesregierung dazu schweigt, setzt dem Irrsinn die Krone auf.“
Zur Bedeutung für Brandenburg betont Lüders:
„Angriffe auf die Drushba-Pipeline bedrohen unmittelbar die Zukunft der Raffinerie in Schwedt. Diese Anlage ist das wirtschaftliche Herzstück der gesamten Region und sichert tausende Arbeitsplätze. Man treibt uns sehenden Auges tiefer in die Krise. Es ist ein Skandal, dass die Bundesregierung tatenlos zuschaut, während unsere Energiesicherheit aufs Spiel gesetzt wird. Ich erwarte von Wirtschaftsminister Keller, dass er dazu nicht schweigt, sondern über die Auswirkungen des Anschlags auf unsere Infrastruktur umfassend informiert und gegenüber der Bundesregierung handelt.“