BSW-Fraktion Brandenburg

PM: „Nur die Spitze des Eisbergs“

Potsdam, 26.02.2026 – Die Zahl der Menschen in der Grundsicherung im Alter ist in Brandenburg deutlich gestiegen. Das ergab die Antwort der Landesregierung auf eine Mündliche Anfrage des sozialpolitischen Sprechers der BSW-Fraktion, Andreas Kutsche.

Andreas Kutsche sagt: „Allein zwischen 2021 und 2024 stieg die Zahl älterer Menschen in Grundsicherung von 8.680 auf 12.140. Das ist ein sozialpolitisches Alarmsignal und zeigt: Die gesetzliche Rente schützt immer weniger Menschen vor Armut.“

Kutsche weiter: „Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, darf im Alter nicht auf Sozialhilfe angewiesen sein. Altersarmut ist das Ergebnis von Niedriglöhnen, prekären Jobs und lückenhaften Erwerbsbiografien – nicht von persönlichem Versagen.“

Abschließend erklärt Kutsche: „Die offiziellen Zahlen sind nur die Spitze des Eisbergs. Viele Anspruchsberechtigte beantragen aus Scham keine Leistungen. Wir brauchen höhere Löhne, mehr Tarifbindung, eine starke gesetzliche Rente, in die alle einzahlen – auch Politiker und Beamte – und einen Sozialstaat, der Sicherheit statt Abstiegsangst garantiert.“

Pressemitteilung von BSW-Fraktion, 26.02.2026
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