BSW-Fraktion Brandenburg

PM: „Gefährliche Scheinlösungen anstelle echter Entlastung“

Potsdam, 08.07.2026 – Zu den Überlegungen von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), eine gemeinsame Strompreiszone mit polnischen Regionen zu prüfen, um die Energiepreise in Brandenburg zu senken, erklärt die energiepolitische Sprecherin der BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag, Jenny Meyer:

„Der Vorschlag von Ministerpräsident Woidke ist nichts weiter als ein politisches Ablenkungsmanöver und eine Scheinlösung. Anstatt die hausgemachten Ursachen der Energiekrise an der Wurzel zu packen, flüchtet sich die Landesregierung in bürokratische Experimente, die Deutschland entlang von regionalen Strompreisen nur noch tiefer zu spalten drohen. Wirtschaft und Verbraucher in Brandenburg brauchen keine neuen, künstlichen Grenzzonen, sondern eine sofortige und spürbare Senkung der Energiekosten im ganzen Land.

Wer die Strom- und Energiepreise schnell und nachhaltig senken will, muss dort ansetzen, wo der Staat die Preise künstlich aufbläht: Wir müssen die völlig überhöhten Netzentgelte und die Energiesteuern drastisch senken sowie den CO2-Preis komplett abschaffen. Vor allem aber müssen wir ideologische Scheuklappen ablegen und wieder bezahlbares, russisches Pipeline-Gas importieren, statt uns vom extrem teuren Fracking-Gas abhängig zu machen. Nur mit einer Rückkehr zu billigen und verlässlichen Energieträgern sichern wir den Industriestandort Brandenburg und entlasten die Bürger wirklich.“

Pressemitteilung von BSW-Fraktion, 09.07.2026
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