BSW-Fraktion Brandenburg
PM: „Für die Menschen in Brandenburg eine Existenzbedrohung“
Potsdam, 15.07.2026 – Zu den jüngsten Preissteigerungen für Diesel und Benzin erklärt der Vorsitzende der BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg, Niels-Olaf Lüders:
„Der jüngste Spritpreis-Wahnsinn hat eine neue Stufe erreicht: Wenn der Dieselpreis im Bundesschnitt binnen einer Woche um fast 12 Cent nach oben schießt und bei uns in Brandenburg an Tankstellen in Eisenhüttenstadt für den Liter Super E5 zeitweise unfassbare 2,33 Euro oder in Beeskow für Diesel bis zu 2,28 Euro verlangt werden, ist die Schmerzgrenze längst überschritten. Solche extremen Ausschläge mit plötzlichen Preissprüngen an einem einzigen Tag zeigen, dass der Markt völlig außer Kontrolle geraten ist. Für die Menschen in Brandenburg ist das eine Existenzbedrohung.
Dass dieser massive Preisschock immer mehr deutsche Autofahrer zum Tanken nach Polen treibt, ist ein unhaltbarer Zustand und ein Armutszeugnis für die Bundespolitik. Vor Ort in Słubice oder Zytowan lassen sich beim Benzin bis zu 69 Cent und beim Diesel bis zu 66 Cent pro Liter sparen – Geld, das den Familien und Pendlern in Brandenburg ohnehin an allen Ecken fehlt. Während internationale Spannungen als Treiber für die Preisexplosion wirken und die Politik tatenlos zusieht, werden die Bürger an den heimischen Zapfsäulen schamlos abkassiert. Wir fordern eine sofortige Entlastung durch eine spürbare Senkung der Energiesteuer und der Mehrwertsteuer und eine Abschaffung der CO2-Bepreisung. Es braucht auch einen wirksamen Preisdeckel für Kraftstoffe! Zudem muss sich die Landesregierung bei ihren Parteifreunden in Berlin endlich dafür stark machen, dass sich Deutschland um Diplomatie und Entspannung bemüht.“