BSW-Fraktion Brandenburg
PM: „Frontalangriff auf die Gesundheitsversorgung“
Potsdam, 28.05.2026 – Nach Medienberichten droht den Brandenburger Krankenhäusern durch die Sparpläne von CDU und SPD im Bund der Abbau von rund 2.000 Stellen. Besonders für Häuser im ländlichen Raum wie das Elbe-Elster-Klinikum wäre das ein schwerer Schlag für Beschäftigte, Patienten und die regionale Gesundheitsversorgung.
Der parlamentarische Geschäftsführer der BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg, Falk Peschel, war heute am Elbe-Elster-Klinikum in Finsterwalde und sprach dort mit Geschäftsführer Winkler sowie mit Gewerkschaftsvertretern. Dazu erklärt Peschel: „Was CDU und SPD hier planen, ist ein Frontalangriff auf die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Wenn in Brandenburg 2.000 Stellen wegfallen, trifft das am Ende nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die Patienten, die auf schnelle und wohnortnahe Hilfe angewiesen sind.
Die Gespräche vor Ort haben deutlich gemacht, wie groß die Sorge im Elbe-Elster-Klinikum ist. Die Menschen leisten jeden Tag Enormes, aber aus Berlin kommt statt Unterstützung neuer Spardruck. Das ist verantwortungslos.“
Der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Andreas Kutsche, ergänzt: „Schon heute stehen viele Kliniken wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Wer jetzt zusätzlich Milliarden aus dem System ziehen will, nimmt weitere Überlastung, Leistungsabbau und Standortgefährdungen billigend in Kauf. Brandenburg braucht keine Krankenhauspolitik nach Kassenlage, sondern eine verlässliche Finanzierung, die die Versorgung in der Fläche sichert.“