BSW-Fraktion Brandenburg
PM: „Es kann nicht sein, dass am Ende wieder die Bürgerinnen und Bürger zur Kasse gebeten werden“
Potsdam, 19.03.2026 – In der heutigen Landtagsdebatte zur Finanzierung des Rettungsdienstes erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der BSW-Fraktion, Andreas Kutsche:
„Wenn Menschen den Notruf 112 wählen, dann befinden sie sich in einer Situation, in der es um Gesundheit – manchmal sogar um Leben und Tod – geht. In diesem Moment denkt niemand über Gebührenbescheide oder Finanzierungsmodelle nach. Die Finanzierung unseres Rettungsdienstes steht auf wackligen Füßen. Landkreise sprechen inzwischen offen davon, dass die Finanzierung faktisch nicht mehr funktioniert. Es kann nicht sein, dass am Ende wieder die Bürgerinnen und Bürger zur Kasse gebeten werden. Die notfallmedizinische Versorgung gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Sie darf nicht von betriebswirtschaftlichen Kalkulationen abhängig gemacht werden. Und sie darf schon gar nicht dazu führen, dass Menschen nach einem Rettungseinsatz einen Gebührenbescheid erhalten. Wer den Notruf wählt, muss sicher sein können, dass Hilfe kommt – und nicht später die Rechnung.“