BSW-Fraktion Brandenburg
O-Ton: „Das grenzt an Zynismus“
Potsdam, 22.07.2026 – Zur Meldung des Geburtenrückgangs in Brandenburg erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg, Falk Peschel:
„Dass Brandenburg den stärksten Bevölkerungsrückgang seit 1990 verzeichnet, ist kein Zufall, sondern das bittere Ergebnis jahrelanger verfehlter Politik. Wenn Menschen keine Familien gründen, liegt das an tiefsitzender Zukunftsangst – befeuert durch wirtschaftliche Unsicherheit, die Nachwirkungen der Corona-Zeit samt Impffolgen und der Angst vor Krieg.
Kinder zu bekommen erhöht in Deutschland inzwischen das Armutsrisiko. Die Kürzungspläne der Bundesregierung beim Elterngeld, Unterhaltsvorschuss und der beitragsfreien Mitversicherung sind fatal. Dass zeitgleich der Kinderzuschlag gestrichen wird, Minijob-Änderungen ausgerechnet Alleinerziehende hart treffen und die KitaG-Novelle Eltern zusätzlich belastet, grenzt an Zynismus.
Nicht umsonst belegt Deutschland in der aktuellen UNICEF-Studie zum Wohlbefinden von Kindern nur Rang 25 von 37 umfassend bewerteten wohlhabenden Ländern.
Wir brauchen endlich wieder wirtschaftliche Vernunft und Sicherheit: Schluss mit der ruinösen Sanktionspolitik und dem Rüstungswahn! Geld gehört in Kitas, Schulen und zivile Zukunft, nicht in Aufrüstung. Nur mit verlässlicher Unterstützung für Eltern, kluger Diplomatie und einer sachlichen Corona-Aufarbeitung geben wir den Menschen wieder Perspektive und Zuversicht.“