BSW-Fraktion Brandenburg

O-Ton: „Das entlarvt die Schönfärberei der Landesregierung“

Potsdam, 22.07.2026 – Anlässlich der Meldung, dass die Bundesregierung nun auch noch die Ertüchtigung der Pipeline von Rostock nach Schwedt infrage stellt, erklärt der Vorsitzende der BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg, Niels-Olaf Lüders:

„Dass wir schon wieder über einen dramatischen Rückschlag für die PCK Schwedt sprechen müssen, entlarvt die ganze Schönfärberei der Landesregierung zur nach wie vor ungeklärten Versorgung als reine Beruhigungspille. Potsdam und Berlin haben die Raffinerie trotz gegenteiliger Bekundungen offenbar zumindest innerlich schon aufgegeben und der absurden Sanktionspolitik geopfert. Seit Jahren werden Beschäftigte, ihre Familien und die gesamte Region von einer Notlösung zur nächsten vertröstet. Solange die Politik in Berlin und Potsdam lieber US-Interessen bedient und an irrsinnigen Sanktionen festhält, anstatt mutig für die eigene Infrastruktur und die Druschba-Pipeline als mit Abstand sinnvollsten Versorgungsweg zu kämpfen, wird Schwedt von einer Hiobsbotschaft in die nächste gestürzt. Unsere Heimat darf aber ökonomisch nicht vor die Wand gefahren werden.“

Pressemitteilung von BSW-Fraktion, 22.07.2026
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