IM PARLAMENT
Mitglied im:
Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport
Stellvertreterin im:
Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz
Sprecherin der BSW-Fraktion für:
Familie, Kinder, Jugend, Senioren, Inklusion, Sport
FRAGEBOGEN
Warum hast du mit Politik angefangen bzw. warum interessierst du dich für Politik?
Mich hat der Ukraine-Russland-Konflikt derartig beschäftigt, dass ich ihm auf den Grund gehen und ihn intensiv analysieren musste. Die Frage, ob Waffensysteme wie Taurus geliefert werden sollten oder nicht, hat mein politisches Interesse sowie meine pazifistische Grundhaltung geweckt. Motiviert hat mich zudem meine Kindheit in West-Berlin, „eingemauert“ und mit viel zu wenig Wissen um die Menschen „auf der anderen Seite“. So stand ich oft am Brandenburger Tor auf dieser Aussichtsplattform und schaute hinüber nach Ost-Berlin, suchte mir einen Brieffreund „drüben“ und interessierte mich mit vierzehn Jahren stark für Russland. Später verbrachte ich ein Jahr in den Vereinigten Staaten und schloss auch hier viele Landsleute ins Herz. Mir war immer schon wichtig, beide Seiten zu kennen und nach Möglichkeit zusammenzubringen. Nicht nur die westlichen „Besatzer“ haben mich interessiert, sondern auch die sowjetischen. Zudem ist meine Großmutter aus Elbing (damals Ostpreußen) geflüchtet und hat mir Zeit ihres Lebens von ihren Kriegserfahrungen berichtet. Das kann einen nicht ungerührt lassen. Ich wollte etwas tun und bewegen!
Was waren Deine Gründe dafür, dass Du beim BSW Mitglied werden und Dich hier engagieren wolltest?
Auch hier: Der Ukraine-Russland-Krieg. Das BSW war die einzige Möglichkeit, mich in meinen Einstellungen wiederzufinden. Hier waren Menschen, die „die andere Seite“ trotz Kriegsgeschehen nicht pauschal verurteilten, sondern Zusammenhänge verstehen wollten. Zudem gefiel mir die kritische Haltung zu sozialen Medien, Bildungsthemen und sonstigen außenpolitischen Betrachtungsweisen.
Wofür möchtest du dich Du Dich im Landtag unter anderem einsetzen?
Ich setze mich für Frauen, Senioren, Kinder- und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderungen und sonstige sog. „Minderheiten“ ein.
Warum glaubst Du, ist es wichtig, dass jemand wie Du politische Arbeit macht und warum kannst Du das Leben anderer Menschen verstehen und verbessern?
Meine nunmehr 52-jährige Lebenserfahrung mit all ihren Hochs und Tiefs, meine jahrelange Arbeit mit Menschen im Autismus-Spektrum und als Psychologin mit Familien, auch denen im Familienkonflikt (als Verfahrensbeistand) qualifizieren mich, komplexe zwischenmenschliche Zusammenhänge zu erkennen und mit verschiedenen Wahrnehmungen umzugehen und sie zu verstehen.
Wofür interessierst Du Dich neben der Politik und was macht dir Freude?
Mich interessieren Menschen und ihre Verhaltensweisen sehr, von daher interessiere ich mich auch privat für Psychologie, Philosophie, Theologie/Taoismus, Buddhismus. Ich liebe klassische Musik, vor allem das wunderbarste Instrument der Welt, das Cello. Daneben liebe ich Bücher ganz allgemein, liebe die Natur, gehe gern wandern und genieße die Zeit mit Freunden und Familie