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Andreas Kutsche
- Kontakt
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Bürgerbüro
Hauptstraße 70
14776 Brandenburg/Havel
Tel.: 03381/7983764
Öffnungszeiten:
Mo-Do von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Fr. nach telefonischer Vereinbarung
Jeden 1. und 3. Freitag im Monat wird Herr Kutsche selbst für Sprechzeiten vor Ort sein.
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LEBENSLAUF
Geboren am: 18.04.1977
Beruf: exam. Krankenpfleger
1983 bis 1992 Besuch der 5. POS „Kurt Schlosser“ in Dresden
1992 bis 1993 Besuch der 107. Mittelschule Dresden „Prof. Dr. Robert Ganse“; Realschulabschluss
1993 bis 1996 Ausbildung zum Spezialhochbaufacharbeiter / Maurer
1996 bis 1998 Spezialhochbaufacharbeiter bei Zumpe und Heine GmbH & Co.KG
1998 bis 1999 Zivildienstleistender im Städtischen Klinikum Brandenburg
1999 bis 2002 Ausbildung zum examinierten Krankenpfleger
2002 bis 2006 exam. Krankenpfleger im Städt. Klinikum Brandenburg auf einer Intermediate Care Station
2006 bis 2020 stellvertretender Betriebsratsvorsitzender im Städt. Klinikum Brandenburg; freigestelltes Betriebsratsmitglied
2020 bis September 2024 Betriebsratsvorsitzender im Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH; freigestelltes Betriebsratsmitglied
Seit September 2024 freigestelltes Betriebsratsmitglied 22 Stunden im Monat
Seit Oktober 2024 Mitglied des Landtag Brandenburg -
IM PARLAMENT
Mitglied im:
Ausschuss für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz
Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz
Stellvertreter im:
Hauptausschuss
Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Sprecher der BSW-Fraktion für:
Arbeitsmarkt, Soziales, Verbraucherschutz und Pflege -
FRAGEBOGEN
Warum hast Du mit Politik angefangen bzw. warum interessierst Du Dich für Politik?
Ich bin Jahrgang 1977 und verbrachte meine Kindheit in der ehemaligen DDR. Ich gehöre zu der Generation, die immerhin noch bewusst auch den anderen Teil des geteilten Deutschlands kennen gelernt hat. Es ist, denke ich, auch prägsam gewesen, in zwei verschiedenen Gesellschaftssystemen – der DDR und der Bundesrepublik – gelebt zu haben und ich kann somit auf eine vielschichtige Lebensgeschichte zurückblicken. Trotz der politischen Rahmenbedingungen, würde ich für mich sagen, dass ich meine Kindheit als eine erfüllte Zeit ansehen kann. Geprägt von vielen Erlebnissen in der Natur, insbesondere im Elbsandsteingebirge, sowie durch meine sportliche Betätigung im Kanu-Rennsport. Aufgewachsen in einer Großfamilie mit sechs Geschwistern, erlebte ich durchaus auch die Herausforderungen dieser Zeit hautnah.
Mit der Wende begann für mich und meine Familie eine Phase großer Veränderungen. Die wirtschaftlichen Umbrüche führten dazu, dass meine Mutter fast durchgehend arbeitslos war und mein Vater sich beruflich neu orientieren musste. Schließlich verstarb er 1994 im Alter von nur 44 Jahren – ein tiefer Einschnitt für mich als damals 17-jährigen. Diese Erfahrungen der Umstrukturierung, Unsicherheit und des Verlustes haben mich nachhaltig geprägt.
Nach der Schule entschied ich mich zunächst für eine Ausbildung zum Spezialhochbaufacharbeiter, einer handwerklichen Tätigkeit, die mir während des Baubooms in den 90er Jahren einen soliden Einstieg ins Berufsleben bot. Im Anschluss der Ausbildung bot sich die Möglichkeit, mich zum Bauleiter weiter zu qualifizieren, wegen fehlender finanzieller Rücklagen entschied ich mich allerdings dafür, in meinen erlernten Beruf einzusteigen. Allerdings nahm mein beruflicher Weg durch meinen Umzug nach Brandenburg an der Havel und durch die eingetretene Baukrise, eine entscheidende Wendung. Ich trat 1998 meinen Zivildienst im Städtischen Klinikum Brandenburg an der Havel an. Diese Zeit prägte mich ebenfalls nachhaltig. Und nach Abschluss des Zivildienstes im September 1999 entschied ich mich für eine berufliche Neuorientierung: Ich begann noch im selben Jahr eine dreijährige Ausbildung zum examinierten Krankenpfleger.
Über 25 Jahre bin ich nunmehr im Universitätsklinikum tätig und wurde früh mit den schwierigen Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen konfrontiert. In den Anfangsjahren meiner Tätigkeit erlebte ich, wie auf Kosten des Personals die Krankenhäuser saniert wurden. Und später, wie der Fachkräftemangel zunehmend die Arbeitsbelastung erhöhte. Diese direkten Erfahrungen in meinem Berufsalltag politisierten mich und weckten in mir den Wunsch, aktiv für bessere Bedingungen zu kämpfen.
Mein gewerkschaftliches Engagement begann früh – ich bin seit über 30 Jahren Mitglied einer Gewerkschaft, aktuell bin ich in der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di organisiert. Über viele Jahre hinweg übernahm ich dort ehrenamtliche Funktionen auf verschiedenen Ebenen: im Fachbereich des Bezirks Potsdam-Nordwest-Brandenburg, im Landesbezirk sowie im Landesbezirksfachbereich Berlin-Brandenburg. Parallel dazu engagierte ich mich im Betriebsrat des Klinikums und bin dort mittlerweile seit 18 Jahren freigestellt tätig. In dieser Zeit war ich viele Jahre stellvertretender Betriebsratsvorsitzender und die letzten vier Jahre Vorsitzender des Gremiums.
Mein direkter Einstieg in die Politik begann mit einer Rede am 1. Mai, die Aufmerksamkeit erregte. Über Jahre hinweg wurde ich immer wieder von Mitgliedern verschiedener Parteien angesprochen, ob ich mir vorstellen könnte, mich auch politisch engagieren zu wollen. Schließlich entschied ich mich, diesen Schritt zu gehen – insbesondere mit dem Ziel, die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen zu verbessern.
Mein erstes politisches Amt übernahm ich als sachkundiger Einwohner im Sozialausschuss meiner Kommune. Von dort aus kandidierte ich für die Kommunalwahlen und wurde 2019 erstmals in die Stadtverordnetenversammlung (SVV) von Brandenburg an der Havel gewählt. Hier übernahm ich später sogar für ein Jahr den Fraktionsvorsitz, bevor ich meine Fraktion verließ und mich einer anderen Partei anschloss – dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Seit Juni 2024 wurde ich erneut in die SVV gewählt und bilde mit meiner Kollegin eine neue Fraktion.
Meine politischen Schwerpunkte liegen weiterhin in der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und einer veränderten Finanzierung des Gesundheitswesens. Mein Engagement reicht aber mittlerweile über diesen Bereich hinaus. Themen wie soziale Gerechtigkeit, Infrastruktur, Tarifbindung und die allgemeine Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in Brandenburg an der Havel spielen für mich eine zentrale Rolle.
Mein Weg in die Politik war kein klassischer – ich habe keine Politikwissenschaft studiert, sondern bin als engagierter Bürger und Gewerkschafter aus meiner direkten Berufserfahrung heraus in die Politik gekommen. Gerade diese Authentizität macht vielleicht auch aus und zeigt, dass politisches Engagement nicht nur akademischen Eliten vorbehalten ist, sondern aus gelebtem Alltag und persönlichen Erfahrungen erwachsen kann.
Mein Lebensweg ist geprägt von Herausforderungen, aber auch von Beharrlichkeit und einem starken Willen, Veränderungen herbeizuführen – sowohl für meine Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitswesen als auch für die Menschen in meiner Region.
Was waren Deine Gründe dafür, dass Du beim BSW Mitglied werden und Dich hier engagieren wolltest?
Mein Weg ins Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) war kein geplanter, sondern eine bewusste Entscheidung nach reiflicher Überlegung. In erster Linie wurde ich direkt angesprochen, ob ich mir vorstellen könnte, bei diesem neuen politischen Projekt mitzuwirken.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich in meiner alten Partei nicht mehr aufgehoben gefühlt. Die Partei, in die ich damals eingetreten war, hatte sich verändert – was völlig legitim ist, denn Parteien entwickeln sich weiter. Doch ich hatte das Gefühl, dass diese Entwicklung nicht mehr mit meinen Vorstellungen und Erwartungen übereinstimmte. Es ging nicht um die Programmatik, eher um das Erscheinungsbild und um die politische Schwerpunktsetzung. Ich musste für mich selbst Konsequenzen ziehen, anstatt einfach zu hoffen, dass sich alles wieder in die richtige Richtung bewegt.
Für mich war es wichtig, dass es eine echte Alternative gibt – eine politische Kraft, die sich von den etablierten Parteien unterscheidet. Eine Partei, die Politik für die mehrheitliche Meinung unserer Bürgerinnen und Bürger in diesem Land macht. Die derzeitige Parteienlandschaft bot für mich keine überzeugende Option, die ich aus voller Überzeugung hätte wählen können. Deshalb sehe ich im BSW eine notwendige Alternative für viele Bürgerinnen und Bürger, insbesondere für diejenigen, die entweder frustriert der Wahlurne fernbleiben oder sich zunehmend stark konservativen Parteien zuwenden.
Doch mein vorrangiger Grund, warum ich mich weiterhin politisch engagiere, obwohl ich eigentlich mit der Parteipolitik abschließen wollte, ist die zunehmende Instabilität in Europa und die zentrale Friedensfrage. Die aktuellen geopolitischen Entwicklungen, die sicherheitspolitischen Spannungen und die wachsenden Konflikte machen mir große Sorgen. Das BSW ist für mich die einzige Partei, die sich im parlamentarischen und außerparlamentarischen Raum konsequent und vehement für Frieden und diplomatische Lösungen einsetzt. Das ist für mich ein entscheidender Punkt.
Darüber hinaus sehe ich eine große gesellschaftliche Lücke für normale Beschäftigte. Es fehlt an einer politischen Kraft, die glaubwürdig ihre Interessen vertritt. Gerade für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen, braucht es eine wählbare Alternative, die sich nicht nur theoretisch für soziale Gerechtigkeit ausspricht, sondern auch konkrete Verbesserungen erreichen will. Das BSW bietet aus meiner Sicht genau diese Möglichkeit.
Zusammengefasst bin ich also dem BSW beigetreten, weil ich eine politische Heimat gesucht habe, die sich sowohl für soziale Gerechtigkeit als auch für eine diplomatische und friedensorientierte Außenpolitik einsetzt. Ich möchte mithelfen, Menschen zurück an die Wahlurne zu bringen, die sich von der Politik abgewendet haben, und eine starke Stimme für die Beschäftigten und Bürgerinnen und Bürger sein, die nach einer echten Alternative suchen.
Wofür möchtest Du Dich im Landtag unter anderem einsetzen?
Als Sprecher für Arbeitsmarktpolitik und Soziales ist soziale Gerechtigkeit für mich nicht nur ein politisches Anliegen, sondern eine tägliche Verpflichtung. Mein Fokus liegt auf guten Arbeitsbedingungen, fairen Löhnen und einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung, die den Menschen in Brandenburg und ganz Deutschland langfristige Perspektiven bietet. Die aktuelle wirtschaftliche Lage ist jedoch angespannt, was eine umso größere Herausforderung darstellt.
Trotz begrenzter Handlungsspielräume sehe ich es als meine Aufgabe an, im Parlament ein Sprachrohr für die Beschäftigten zu sein. Die Vielfalt der Probleme in der Arbeitswelt und in der Sozialpolitik ist enorm, doch es ist entscheidend, dass ihre Anliegen nicht untergehen.
Die Krankenhausplanung ist für mich ein zentrales Thema. Das aktuelle Gesetz des Bundes zur Krankenhausreform ist in seiner jetzigen Form äußerst problematisch und muss dringend überarbeitet oder, wenn möglich, zurückgenommen werden. Meine Priorität ist es sicherzustellen, dass es in Brandenburg eine flächendeckende gesundheitliche Versorgung gibt, in der die Wege zwischen Wohnort und medizinischer Versorgung nicht zu groß werden.
Darüber hinaus sehe ich die Daseinsvorsorge als eine der zentralen politischen Aufgaben. Dies betrifft nicht nur das Gesundheitswesen, sondern auch die Wasser- und Energieversorgung. Eine verlässliche und bezahlbare Versorgung mit grundlegenden Dienstleistungen ist ein entscheidender Faktor für soziale Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität.
Ein weiteres dringendes Anliegen ist die Stabilisierung der Wirtschaft. Wir müssen sicherstellen, dass Brandenburg weiterhin ein attraktiver Industriestandort bleibt und dass in der gesamten Bundesrepublik Industriearbeitsplätze erhalten und geschaffen werden. Dafür ist eine andere Energiepolitik erforderlich. Die derzeit hohen Energiepreise gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der Produktion und damit auch zahlreiche Arbeitsplätze. Es braucht dringend ein Umdenken, damit Unternehmen langfristig wieder zu bezahlbaren Bedingungen in Deutschland produzieren können.
Insgesamt stehen viele wichtige Aufgaben an, aber es ist notwendig, klare Prioritäten zu setzen. Gesundheitsversorgung, soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Stabilität und eine bezahlbare Energiepolitik sind für mich die entscheidenden Themen, für die ich mich mit voller Kraft einsetzen werde.
Warum glaubst Du, ist es wichtig, dass jemand wie Du politische Arbeit macht und warum kannst Du das Leben anderer Menschen verstehen und verbessern?
Diese Frage ist schwer objektiv zu beantworten – eigentlich wäre es eine Aufgabe für andere, meine Arbeit von außen zu bewerten. Dennoch kann ich sagen, was mich antreibt und warum ich glaube, dass mein politisches Engagement wichtig ist.
Mein innerer Antrieb ist es, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen. Dabei geht es mir nicht darum, mich selbst in den Mittelpunkt zu stellen oder über andere zu erheben. Vielmehr ist mir der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern wichtig. Politik darf nicht von oben herab gemacht werden – sie muss im Dialog entstehen, indem man Probleme aufnimmt, sich mit den realen Herausforderungen auseinandersetzt und pragmatische Lösungen sucht.
Natürlich gibt es dabei enorme Herausforderungen, insbesondere die angespannte finanzielle Lage in Brandenburg und in vielen Kommunen. Die Handlungsspielräume sind begrenzt, und es gibt viele strukturelle Probleme, die sich nicht einfach von heute auf morgen lösen lassen. Ich sehe jedoch einen klaren Zusammenhang zwischen der wirtschaftlichen Situation und einer verfehlten Außenpolitik. Die Sanktionspolitik und der Wirtschaftskrieg gegen Russland haben nicht dazu geführt, dass sich geopolitische Probleme gelöst haben – im Gegenteil, sie haben vor allem unserer eigenen Wirtschaft geschadet. Deutschland und insbesondere Brandenburg leiden unter den wirtschaftlichen Konsequenzen, während die eigentlichen Ziele dieser Politik nicht erreicht wurden. Das muss sich ändern.
Ich glaube, dass ich für die politische Arbeit geeignet bin, weil ich durch meine jahrelange Erfahrung als Betriebsrat gelernt habe, für die Interessen der Beschäftigten einzutreten. Diese Erfahrung hat mich sensibilisiert für die Sorgen und Nöte der Menschen – sei es im Arbeitsalltag, in der Gesundheitsversorgung oder im sozialen Leben. Ich habe in meiner Tätigkeit als Betriebsrat und Gewerkschafter oft erlebt, wie schwierig es sein kann, faire Bedingungen zu erkämpfen. Gleichzeitig habe ich aber auch gesehen, dass es sich lohnt, dranzubleiben und sich für Verbesserungen einzusetzen.
Warum kann ich das Leben anderer Menschen verstehen und verbessern? Weil ich es selbst erlebt habe. Ich kenne die Realität der Arbeitswelt, ich weiß, was es heißt, für bessere Bedingungen zu kämpfen, und ich weiß, dass viele Menschen das Gefühl haben, nicht mehr gehört zu werden. Ich will dazu beitragen, dass sich das ändert. Mein Ziel ist es, Politik zu machen, die nah an den Menschen ist, die sich an echten Bedürfnissen orientiert und konkrete Verbesserungen bringt – auch wenn es nicht immer einfach ist.
Wofür interessierst Du Dich neben der Politik und was macht Dir Freude?
Auch wenn die Politik einen großen Teil meines Lebens ausmacht, brauche ich genauso Momente, in denen ich abschalten und neue Energie tanken kann. Wenn ich nicht politisch aktiv bin und die Zeit finde, verbringe ich meine Freizeit gern auf dem Wasser – sei es mit dem Kanu oder auf dem Stand-Up-Paddle-Board. Das gibt mir die Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen, die Natur zu genießen und für einen Moment aus dem politischen Alltag auszubrechen.
Ein weiterer wichtiger Rückzugsort ist unser kleiner Garten, den ich gemeinsam mit meiner Familie inmitten der Stadt bewirtschafte. Dort finde ich eine gewisse Ruhe, kann abschalten und mich auf etwas ganz anderes konzentrieren als auf politische Debatten oder Sitzungen. Die Arbeit im Garten erdet mich und gibt mir eine andere Perspektive auf den Alltag.
Neben dem Wasser und dem Garten verbringe ich meine Zeit auch gern mit dem Fahrradfahren und Wandern. Bewegung in der Natur ist für mich nicht nur ein körperlicher Ausgleich, sondern auch eine Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und nachzudenken.
Und auch wenn ich mich mal von der politischen Arbeit distanziere – ganz unpolitisch sein geht wahrscheinlich nie. Politik ist immer ein Teil meines Denkens und Handelns, aber es ist wichtig, auch Räume zu haben, in denen man einfach nur Mensch sein kann. Diese Balance zwischen Engagement und persönlichem Rückzug hilft mir, langfristig motiviert zu bleiben und weiterhin für die Dinge einzustehen, die mir wichtig sind.
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